Questo sito utilizza cookies.
<Hier klicken>
de-DEit-IT
mercoledì 28 giugno 2017
   
Riduci
Benvenuti

Biblioteca comunale
"Vinzenz Niederwolfsgruber"
Via Roma 75
39056 Nova Levante
Tel. 0471-613156
E-Mail: bibliothek@welschnofen.eu

facebook

Gemeinde Welschnofen

Riduci
Nuntio.Content

La biblioteca di Nova Levante é un' istituzione di formazione e tempo libero del comune di Nova Levante.
È pubblica e in combinazione con le biblioteche della scuola elementare e media.

Riduci
Benvenuti sul nostro catalogo online

Qui Vi potete informare sulle nostre offerte e manifestazioni.

Questo catalogo Vi offre in piú la possibilitá di cercare libri, cd, giochi o altro della complessiva scorta del sistema bibliotecario di Nova Levante.

Utenti possono, dopo essersi registrati con il loro nome di utenza (reperibile nella biblioteca) e la loro password (data di nascita gg.mm.aaaa) tramite il "conto" visualizzare il loro conto di prestito, prolungare il termine di prestito o prenotare libri.

Prego ricordateVi di fare il logout dopo l'uso.

Buon divertimento!!

Il team della biblioteca

Riduci
Nuntio.Content

Obdachlosigkeit macht betroffen

Auf Initiative von Margarethe Neulichedl, Religionslehrerin Irene Mittermair und

Bibliotheksleiterin Ilse Vieider wurde der ehemalige Obdachlose Stefan Rizzo in die

Bibliothek Welschnofen eingeladen, wo er den Schülerinnen und Schülern der 5. Klasse

Grundschule und der Mittelschule am 23.05. aus seinem Leben erzählte.

Der polyglotte Stefan Rizzo, gelernter Konditor, später in der Gastronomie tätig, war in

Spanien, England, Norwegen, Schweden auf Schiff und Festland unterwegs. Später hatte er

in der Schweiz ein Nachtlokal eröffnet. Er arbeitete auch in Luxemburg, Rom und Como.

1995 kam er nach Südtirol. Durch eine gescheiterte Beziehung und eine gescheiterte

selbständige Arbeit in einem Fotostudio schlitterte er in die Obdachlosigkeit.

Den Anwesenden wurde bewusst, dass Obdachlosigkeit jeden treffen kann, dass es im Leben

oft nur Kleinigkeiten braucht, um aus der Bahn geworfen zu werden, manchmal ohne eigenes

Verschulden. Stefan erzählte von seinen vier Jahren auf der Straße: von Hunger und Kälte,

von Scham und Ausgestoßen sein, von Gewalt und den Gesetzen der Straße, und schließlich

vom schweren Weg zurück ins sogenannte normale Leben.

Von seinen spannenden Schilderungen wurden die Schüler/innen in den Bann gezogen. Seine

Talente haben ihm im Laufe der Zeit viele Spitznamen eingebracht, wie: Professore“, „Mr.

Berlusconi“ „Eremit, Ingeniere“ „Presidente, Stefan, der Schreckliche.

Konkrete Fragen der Schüler/innen zu seinen persönlichen Erfahrungen beantwortete er

humorvoll, offen und ehrlich.

Sophie und Daniel von der 5. Klasse bemerkten: Es war sehr interessant, da Herr Stefan

uns seinen ganzen Lebenslauf erzählt hat und wie er das Leben auf der Straße gemeistert hat.

Und Anna von der 5. Klasse fand es ganz super, wie Stefan die Kraft hat, weiterzukommen.

Mittlerweile ist es Stefan gelungen, ins sogenannte „normale Leben“ zurückzukehren. Er

erklärte den Schüler/innen, wie schwierig dieser Schritt vom Leben auf der Straße zurück in

eine eigene Wohnung war.

Zurzeit engagiert er sich als Freiwilliger in einem Bozner Altersheim. Auch verschiedene

Schulen“, so erzählt er, „haben mich als ‚Lebendiges Buch‘ in die Klassen eingeladen. Zu

Weihnachten hat man sogar für mich gesammelt und ich konnte einen Teil meiner neuen

Zähne damit bezahlen.“

Bei seinen Ausführungen dankt er der Caritas, der OEW, allen Menschen, die ihm geholfen

haben, im Besonderen Margarethe Neulichedl, zu der er ein freundschaftliches Verhältnis hat.

Er hat auch wieder Pläne für seine Zukunft. Stefan möchte die Schulbank drücken, um wieder

neu in einen Beruf einzusteigen.

Viel Glück und Durchhaltevermögen für seine Zukunft!

Benvenuti   |   Su di noi   |   Ricerca   |   Biblio24   |   Manifestazioni   |   Conto

Copyright [Year] by OCLC GmbH