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Gebrüder Baur Str. 5b
I - 39034 Toblach
+39 0474 97 20 40
bibliothek.toblach@brennercom.net
www.bibliothek-toblach.com

 

30 Jahre Bibliothek Toblach breiten sich aus wie ein

vielfarbiger und mit Begeisterung gewebter Teppich.

Diese Buntheit, Freude und Vielfalt wollen wir

mit Euch bei einem besonderen Fest feiern!

Bibliothek Hans Glauber und Gemeinde Toblach

Samstag | 21.10.2017

Tag der Bibliotheken

10:00 – 13:00 Uhr

Programm:

Musikalische Einstimmung | Schülerband

Grußworte Bürgermeister Guido Bocher

Grußworte Schuldirektor Stephan Oberrauch

Musikalische Einlage Schülerband

Tanzeinlage mit ungarischem Paar

Grußworte Ehrengäste

Einlage Kindergarten

Festrede Landesrat

Philipp Achammer

Tanzeinlage mit ungarischem Paar

Einlage Grundschule

Tanzeinlage Mittelschule

Rückblick auf 30 Jahre Bibliothek

Musikalische Einlage Schülerband

Tanzeinlage mit ungarischem Paar

Interkulinarisches Büffet



Strick dich frei!

Ein Strick-Projekt der Bibliothek Hans Glauber

Das gute alte Stricken neu entdeckt! Die Oma tut es, die Uroma hat es getan, die Ururgroßmutter und viele, viele vorangehende Generationen vermutlich auch, schließlich geht das Stricken bis auf die Zeit v. Christus zurück. Nichtsdestotrotz ist Stricken aktuell wieder vollkommen in und trendy! Und dafür gibt es gute Gründe; nicht nur, dass man sich modische und kuschelige Sachen anfertigen kann, die manchmal ein echter Blickfang sind - Schals, Mützen, Pullis, Socken usw., nein! Stricken kann noch mehr! Laut einem Artikel aus der Zeitung „Die Zeit“ gibt es „wissenschaftliche Hinweise auf die heilsamen Kräfte des Strickens. Die meditative Fingerübung senkt Puls und Blutdruck, Stricken lenkt von Schmerzen ab, es kann sogar Ängste und Depressionen mildern – besonders wenn in einer Gruppe gestrickt wird.“

Das Projekt

Was liegt da näher, als auf diese „guten Gaben“ zurückzugreifen und sich daran zu laben – um es mit weihnachtlichen Worten zu sagen? Für das Jahr 2017 plant die Bibliothek Hans Glauber ein Strick-Projekt: Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, in der Bibliothek gemeinsam mit anderen zu stricken. Dabei kann natürlich jeder sein eigenes Strickwerk mitnehmen; es ist aber auch angedacht, dass in der Bibliothek ein gemeinsames Strick-Kunstwerk entsteht: vorhandene Objekte wie Säulen, Blumentöpfe, Stühle u.a., aber auch Bilderrahmen aus Holz können bestrickt werden. Auf diese Weise wird sich die Bibliothek in ein bunt bestricktes Kunstwerk verwandeln, die Räume bekommen einen besonderen Flair und strahlen Wärme aus. Und jeder, der mitmacht, „strickt“ seinen Teil dazu bei! Wir freuen uns jetzt schon auf eure Teilnahme!

Termine:

Wir treffen uns jeweils am Donnerstag zwischen 8:30 Uhr und 10:30 Uhr in der Bibliothek Hans Glauber; Beginn: 12. Jänner 2017. Für alle, die mitmachen, gibt es Kaffee und Kuchen!

Aufruf:

Wer Wollreste zuhause hat, die nicht mehr gebraucht werden, möge diese bitte für das Projekt zur Verfügung stellen und in der Bibliothek abgeben. Wir danken im Voraus ganz herzlich!

Zeit:                  Fr 28.10.16, 20:00 Uhr
Ort:                   Toblach, Bibliothek „Hans Glauber“
Referentin:        Roberta Rio,

promovierte Historikerin, Tänzerin, Buchautorin, Seminarleiterin und Gastdozentin an verschiedenen Universitäten Europas zu den Themen Sexualität, Sakraler Tanz und Körperlichkeit. Maria Saal (A)

Veranstalter:       Bildungsausschuss, Bibliothek „Hans Glauber“, Pfarrgemeinderat, Elternrat Schulsprengel, KFS Toblach, Sozialsprengel und Jugenddienst Hochpustertal, Die Kinderfreunde Südtirol (Kitas), Bildungsausschuss Niederdorf, Gesamtkoordination BIWEP

Der erste Schritt zu einer guten Beziehung, ob zu uns selbst oder zu einem Partner, ist unweigerlich mit dem Körper verbunden. Im Körper und durch den Körper manifestieren sich verschiedene Formen der Liebe. Spricht man allerdings über den Körper, so muss man sich erst einmal von Tabus, Denkschemata und Vorurteilen befreien, welche in den letzten tausend Jahren westlicher Geschichte dem Körper und der Sexualität ihren Wert genommen haben. Und zwar einerseits über den Versuch des Versteckens, Verschweigens und des Auferlegens von Verboten, andererseits über ein unausgewogenes Zur-Schau-Stellen und Praktizieren. In diesem Vortrag eröffnet die Referentin Möglichkeiten, einen ausgewogenen und ungezwungenen Zugang zur Sexualität zu finden. Sie gibt einen Überblick über die Rolle der Sexualität in der Geschichte und leistet gleichzeitig einen Beitrag zur Aufwertung der Körperlichkeit. Außerdem zeigt sie auf, wie das antike Wissen an die Bedürfnisse der heutigen Zeit angepasst werden kann.

DolomitSlam by Lene Morgenstern

Musik |Musica: Michael Lösch: Piano | Jonas Urbat (D): Tuba | Jonathan Johnsohn  Delazer: Drums

Dienstag | 13. September 2016 | 19:00 Uhr |Terrasse der Bibliothek Hans Glauber

Ein Poetry-Slam-Abend mit der Star-Slammerin Lene Morgenstern!

Lene Morgenstern ist nicht nur als Slam-Poetin eine Senkrechstarterin und somit mit steilen Abhängen und aufsteigenden Wänden vertraut, nein, sie kennt auch das Abgründige, Spitzige und scheinbar Unüberwindbare menschlicher Seelen- und Gesellschaftslandschaften. Die Dolomiten - trotz oder wegen ihrer unumstrittenen Schönheit und von der UNESCO für ihre Einzigartigkeit zum Welterbe erklärt – bringen im Menschen, Einheimischen wie Touristen, die bizarrsten Formen der Heimatverliebtheit, des Traditionsbewusstseins, der Marken-Vermarktung und der Klischeeisierung hervor. Diese fröhlich-skurrile Landschaft wird Lene Morgenstern mit ihrem feinen Sinn für Humor gründlich abtasten und gemeinsam mit einer felsen-stark besetzten Musik-Formation in ein wort- und tongewaltige Slam-Gebirge verwandeln.

 

Diskussionsrunde:

Was hat Bergsteigen |  Klettern mit Kunst zu tun? Bzw. ist Bergsteigen |  Klettern Kunst?

Mit Hanspeter Eisendle (Extrembergsteiger und Philosoph), Veronika Riz (Choreographin), Ingrid Runggaldier (Schriftstellerin), Felix Tschurtschenthaler (Bergführer und Künstler)

Moderation: Judith Edler

Freitag | 7. Oktober 2016 | 20:00 Uhr |  Kulturzentrum Grand Hotel  | Spiegelsaal

Scheinbar gegensätzlich und doch vereinbar? Ist Bergsteigen | Klettern kreativ? Gibt es den einen Moment, in dem die Bewegung des Kletterns zur Kunst wird? Wie erfährt sich ein Kletterer | Künstler selbst? Diesen und anderen  Fragen  möchte die Diskussionsrunde auf den Grund gehen. Sie versucht, eine Brücke zwischen Kunst und Bergsteigen zu schlagen; Parallelen aufzuzeigen und eventuelle Gegensätze zu augmentieren.

Vernissage  | Performance by Roberta Rio

Bilder des Kunstwettbewerbs | Quadri del concorso artistico

Dolomit | Dynamit

Freitag  | 14. Oktober 2016 |  19:00 Uhr | Bibliothek Hans Glauber | Toblach  

Auf der Suche nach der Sprengkraft der Dolomiten in Bild und Bewegung! Künstler aus dem In- und Ausland präsentieren ihre Werke. Tänzerin und Historikerin Roberta Rio erforscht die Sprengkraft in einer Performance.

 

Was hat Bergsteigen |  Klettern mit Kunst zu tun? Ist Bergsteigen |  Klettern Kunst?

Scheinbar gegensätzlich und doch vereinbar? Ist Bergsteigen | Klettern kreativ? Gibt es den einen Moment, in dem die Bewegung des Kletterns zur Kunst wird? Und gibt es eine Kunst, die auf diesen einen Moment „gewartet“ hat, um eine besondere Art von Kunst zu sein? Wie erfährt sich ein Kletterer |  Künstler selbst und wie verfährt er mit sich als Kletterkünstler oder als Kunstkletterer? Diesen und anderen  Fragen  möchte die Diskussionsrunde auf den Grund gehen. Sie versucht, eine Brücke zwischen Kunst und Bergsteigen | Klettern zu schlagen; Parallelen aufzuzeigen und eventuelle Gegensätze deutlich zu machen.

Hanspeter Eisendle:
Sterzing, Bergsteiger und –führer, Philosoph; Ausbildung zum Kunsterzieher, seit 1982 Bergführer, Teilnahme an mehreren Himalaja-Expeditionen, einer der besten Dolomitenkletterer mit zahlreichen Erstbegehungen, Sportkletterrouten bis zum 10. Schwierigkeitsgrad. Extreme Klettereien in aller Welt, wobei das Erleben der eigenen Exponiertheit weit vor dem Leistungserlebnis steht. Lebt mit seiner Familie in Sterzing.

Veronika Riz:
Bozen, Choreographin und Tänzerin; Ausbildung in Wien, London, Berlin, Paris, New York u.a., Gründerin des Ateliers of contemporary dance Dansart und der Veronika Riz Company (Bozen), internationale Arbeitserfahrung, auch im Film und Theater. Sieht den Tanz als höchste Form des körperlichen Ausdrucks und zwar sowohl als Sprache als auch als Erforschung ihrer selbst und der Welt, in der sie lebt. Wohnt mit ihrer Familie in Bozen.

 

Felix Tschurtschenthaler:

Sexten, Bergführer und Künstler; Ausbildung zum Holzbildhauer, Studium der Bildenden Künste (München), Meisterschüler bei Olaf Metzel, seit 2013 Berg- und Skiführer. Hat Spaß an Dingen, die vordergründig nutzlos erscheinen und Freiräume eröffnen, die er gestalten kann. Ausdruck und Haltung sind ihm zentrale Elemente menschlichen Daseins.

Ingrid Runggaldier:
Gröden, Autorin und Publizistin; Sprachstudium, Lehrkraft und Übersetzerin, Publikationen zu den Themen: Frauengeschichte, Alpinismus und Tourismus, Minderheiten aller Art. In den letzten Jahren Rundfunk- und Fernsehsendungen; Herausgabe des Frauenmagazins Gana und des Bands Frauen im Aufstieg; Engagement für Frau und Freiheit. Lebt mit ihrer Familie in Gröden und Bozen.

Helga Peskoller (Ehrengast):
Innsbruck, Professorin für Erziehungswissenschaft mit dem Schwerpunkt Historische Anthropologie und Ästhetische Bildung an der Universität Innsbruck, autorisierte Berg- und Wanderführerin;  Grundlagenforschung im Spannungsfeld zwischen Wissenschaft, Kunst, Bildung und Sport; Frage nach der Bedeutung des Körpers beim Denken; wichtigste Veröffentlichung „BergDenken – eine Kulturgeschichte der Höhe“,  sämtliche Forschungsprojekte, Auslandsaufenthalte in Ladahk/Indien, Nepal, Norwegen, Argentinien, Chile u.a. Ist Mutter und Großmutter.

Judith Edler:
freie Journalistin und Moderatorin mit Pusterer Wurzeln, heute wohnhaft am Ritten. Erste Radioerfahrung bei Radio Holiday  | Bruneck. Heute tätig in Hörfunk und Fernsehen für  RAI Südtirol: Alpin - die Berge im Radio, Mittagsmagazin, Jahrein - Jahraus.

 

 

 

Alle sind herzlich eingeladen!

Die Bibliothek Hans Glauber lädt herzlich zur Autorenbegegnung mit Dacia Maraini ein:
Buchvorstellung „La bambina e il sognatore“
Toblach | Grand Hotel | Spiegelsaal
Freitag | 15 Juli 2016 | 17.oo Uhr

Ein Baustein der "Bibliothek Südtirol" umgesetzt von:

Amt für Bibliotheken und Lesen der Autonomen Provinz Bozen-Südtirol, Bibliotheksverband Südtirol und Südtiroler Gemeindenverband.