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Der Ursprung der Bibliothek reicht bis in die Anfänge des vorigen Jahrhunderts zurück und gewann nach dem 1. Weltkrieg besondere Bedeutung. Als Volksbücherei unter kirchlicher Führung trug sie entscheidend zur Erhaltung der deutschen Muttersprache in unserer Heimat bei. Die Pfarrbücherei wechselte des öfteren ihren Sitz. So wanderte sie vom Erdgeschoss des Kanonikerhauses in die Propstei, um dann wiederum in das restaurierte Kanonikerhaus zurückzukehren. Immer wieder fanden sich vorwiegend Mädchen und Frauen, die sich bereit erklärten, in der Bibliothek ehrenamtlich tätig zu sein.

In kleinen Schritten konnte der ursprüngliche Bestand verdreifacht und ein Plansoll von 5.000 Bänden erreicht werden. Damit war der Grundstock für eine voll funktionierende Bibliothek gelegt. Der Buchbestand aus der Pfarrbibliothek wurde 1982 der Gemeinde Innichen übergeben, und seit dem Jahre 1984 trägt diese Bücherei den Namen "Gemeindebibliothek Innichen"