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Auf der Burg Hochgalsaun lebte vor langer Zeit ein Burgfräulein, das die Schönste im Lande sein wollte. Als das Fräulein wieder einmal vor dem Spiegel stand und voll Stolz ihr seidiges Haar kämmte, stieß es zornig die Worte hervor: „Wenn ich so noch nicht schön genug bin, soll mich der Teufel holen!“ Und Satan kam tatsächlich. Er nahm das erstaunte Fräulein auf seinen breiten Rücken und schleppte es bis zu einem Felsen, dem „Knospnkofl“, wo er rastete. Heute noch sieht man auf dem riesigen Stein die Fußabdrücke des Teufels und eine Spur des Schuhabsatzes vom Burgfräulein. Nach einer kurzen Verschnaufpause trug er das Mädchen zum nächsten großen Stein und erdrückte es dort mit seinen Teufelspratzen. Satan drücke dabei so fest, dass im Stein eine Mulde entstand. Das Wasser, das sich in dieser Mulde sammelt, trocknet nie aus, auch wenn es im Sommer sehr heiß ist. Man erzählt auch, dass es noch niemand gewagt hat, das schmutzige Wasser auszuschöpfen. Man kann sogar immer noch auf dem „Knott“ die Spuren der Teufelskrallen erkennen.

(Quelle: Winkler Robert, Sagen aus dem Vinschgau, Athesia)

 



Jugendtreff "All In" Kastelbell-Tschars


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