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Tauftoarat ist der Name einer Wiese in Tschars, auf der ein riesiger Felsbrocken aufragt. Unter diesem Felsen soll eine Frau begraben sein. Zu Lebzeiten war sie taubstumm (toarat). Sie hatte eines Tages draußen auf der Wiese nach einem heftigen Gewitter mit einem Schnapper Gras abgeschnitten. Wie es das Unglück wollte, stürzte ein großer Kofel vom Sonnenberg herab. Die taube Frau konnte das Getöse des herabstürzenden Felsbrockens nicht hören. Sie wurde von ihm erfasst und unter ihm begraben.

(Quelle: Winkler Robert, Sagen aus dem Vinschgau, Athesia)


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