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In der Latschander befand sich noch vor kurzem in Richtung Latscher Brücke - Kastelbell, in der ersten großen Kurve links, nach der gleich die hohe Mauer beginnt, ein schöner Schalenstein. Er musste bei der Straßenerweiterung weichen. Nur ein ganz kläglicher Rest des gelblichen Quarzsteins ist noch zu sehen. In diesen hat der Teufel vor Zeiten eine von ihm verschleppte Kellnerin hineingedrückt. Der Stein sah tatsächlich so aus, als wäre er einmal weich wie Butter gewesen und in ihm eine Frau bis zur Mitte hineingedrückt worden, so deutlich konnten Kopf, Schulter und Brust im Profil wahrgenommen werden.

 

(Quelle: Winkler Robert, Sagen aus dem Vinschgau, Athesia)

 

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