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Hütbuben entdeckten einmal auf den Böden bei St. Medard einen Haufen schönes, gelbes Laub. Sie fanden Gefallen an den Blättern und füllten deshalb abends die Zwillingshäfen damit an, in denen sie Mittagessen von zu Hause mitgenommen hatten. Daheim angekommen, hoben sie die Deckel von den Häfen, um die Blätter neuerdings zu betrachten. Wie staunten sie aber, als sie nicht mehr die vergilbten Blätter vorfanden, sondern die Töpfe mit funkelnden Goldmünzen vollgestopft sahen. Kein Wunder, dass dieser Fund im Dorf Aufsehen erregte. Tags darauf sah man mehrere Tarscher auf die Böden hinauseilen, um das kostbare Laub zu suchen. Aber es wollte keinem mehr glücken: Laubhaufen und Dukaten waren und blieben spurlos verschwunden.


(Quelle: Winkler Robert, Sagen aus dem Vinschgau, Athesia)

 

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