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Gegenüber dem Eingang des Schnalstales, am rechten Etschufer, sieht man noch die Trümmer von Wohngebäuden und einer Kapelle. Darüber erzählt man sich folgendes: Dort hausten vor vielen Jahren, als die Straße noch in großem Bogen unter den Felswänden ins Schnalstal führte mordlustige Räuber. Hinter den Felsen oder im nahen Kastanienwäldchen versteckt, lauerten sie den nichts Schlimmes ahnenden Reisenden an diesem einsamen Ort auf, töteten sie kaltblütig, raubten sie dann aus und warfen die Leichen in den Schnalser Bach. Endlich gelang es, die Mörder auf frischer Tat zu fassen und ihnen den Prozess zu machen. Sie wurden alle gehängt und ihr Schlupfwinkel zerstört. Das Gnadenbild aus der Kapelle soll sich jetzt in einem Bildstöckl oberhalb Tabland befinden; die Glocken hingegen, heißt es, hängen im Kirchturm von Staben.

(Quelle: Winkler Robert, Sagen aus dem Vinschgau, Athesia)


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